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Sie wissen nicht genau, ob Sie zu viel wiegen? - Kein Problem der Body
Mass Index (kurz BMI genannt) verrät es Ihnen. Der BMI spiegelt das Verhältnis
von Größe und Gewicht wider.
Als wichtiger Indikator gilt aber auch der Bauchumfang.
Bei vielen Menschen sammelt sich das Fett speziell um den Bauch an. Sie
sind besonders gefährdet, weil das dort gespeicherte Körperfett
den Stoffwechsel behindert. Die Folge können Herzkrankheiten, Schlaganfall,
Bluthochdruck oder besonders die Zuckerkrankheit sein. Deshalb wird auch
der Bauchumfang bei der Vorsorgeuntersuchung gemessen. Zur Feststellung
Ihres persönlichen Risikos brauchen Sie lediglich ein Maßband,
mit dem Sie den Taillenumfang beim Bauchnabel messen.
Ermitteln Sie Ihren BMI:
Anleitung:
Bitte geben Sie Ihr Körpergewicht in kg und Ihre Körpergröße
in cm ein.
Drücken Sie anschließend den Knopf "Berechnen"
Genauere Erläuterungen:
bei einem BMI von:
kleiner als 16:
Mit einem BMI unter 16 sind Sie stark unterernährt. Auf längere
Sicht sind gesundheitliche Komplikationen nicht auszuschließen,
Sie sollten daher einen Arzt aufsuchen.
zwischen 16 und 19:
Dieser Wertebereich wird bei vielen jüngeren Frauen als "Idealwert"
angesehen, aus ernährungswissenschaftlicher und medizinischer Sichtweise
gelten Frauen und Männer mit diesem BMI als leicht unterernährt.
zwischen 19 und 20:
Bei Frauen zwischen 19 und 24 Jahren gelten BMI-Werte bis 24 als wünschenswert.
Männer dieser Altersklasse werden mit einem BMI zwischen 19 und 20
als leicht unterernährt eingestuft.
zwischen 20 und 25:
Für Frauen bis 34 wird ein BMI bis 24 empfohlen, demnach werden Frauen
bis 34 Jahre mit einem BMI zwischen 24 und 25 als leicht übergewichtig
eingestuft. Bei Männern bis 34 Jahren liegt ein BMI zwischen 20 und
25 im grünen Bereich.
zwischen 25 und 27:
Bei leichtem bis übermäßigem Übergewicht in Verbindung
mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Gicht muss die Ernährung
im Sinne einer Gewichtsreduktion umgestellt werden. Ohne diese Risikofaktoren
und mit entsprechender körperlicher Fitness gelten BMI Werte zwischen
25 und 26 für Frauen und Männer zwischen 35 und 44 Jahren als
normal. Das gleiche gilt für einen BMI-Wert bis 27 für Frauen
und Männer zwischen 45 und 54 Jahren.
zwischen 27 und 29:
Frauen und Männer zwischen 55 und 64 Jahren können mit einem
BMI-Wert bis 28 auch als "normal-gewichtig" eingestuft werden.
Das gleiche gilt für Frauen und Männer über 65 jahren bei
einem BMI-Wert bis 29. In Verbindung mit den Risikofaktoren Bluthochdruck,
Diabetes oder Gicht wird jedoch eine Gewichtsreduktion empfohlen.
zwischen 30 und 40:
Sie haben deutliches Übergewicht und sollten abnehmen.
über 40:
Sie haben starkes Übergewicht und müssen unbedingt abnehmen.
ERMITTELN SIE IHREN BAUCHUMFANG:
ANLEITUNG:
Sie messen am besten in der Früh, vor dem Frühstück, unbekleidet
vor dem Spiegel und zwar dort, wo der Bauch den größten Umfang
hat. Bei den meisten Menschen ist das etwa in der Nabelhöhe. Die
Messstelle sollten Sie sich für die Kontrollmessungen merken.
MESSUNG 1: Den Bauch einziehen und messen.
MESSUNG 2: Bauch ganz hinausstrecken und messen.
MESSUNG 3: Bauch entspannen und Umfang in Mittellage messen.
Die dritte Messung ergibt den wichtigsten Wert. Notieren Sie aber auch
die beiden anderen Werte. Wenn die Differenz zwischen Ausatmen und Einatmen
größer wird, ist das nämlich ein Zeichen, dass Sie auf
dem richtigen Weg beim Abnehmen sind. Messen Sie aber nicht zu oft, damit
Sie sich nicht selbst demotivieren. Realistisch ist eine Reduktion von
einem Zentimeter im Monat.
MESSWERTE
FRAUEN: Der Umfang sollte weniger als 88 cm sein. Frauen verzeichnen
von Natur aus eine größere Fettansammlung im Hüft- und
Gesäßbereich (Birnenform“). Dies stellt eher ein kosmetisches
denn ein gesundheitliches Problem dar.
MÄNNER: Bei Ihnen sollte der Umfang unter 102 cm liegen. Männer
neigen eher dazu Fett im Bauchbereich anzusammeln („Apfelform“),
das ist gesundheitlich bedenklicher als die „birnenförmige“
Fettverteilung.
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