Diabetes Typ2
VORSORGEN DURCH GESUNDEN LEBENSSTIL
WARUM IST DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG BEI DIABETES MELLITUS SO WICHTIG?
REGELMÄßIGE BEWEGUNG
FUSSPFLEGE
SELBSTKONTROLLE
REGELMÄßIGE KONTROLLUNTERSUCHUNGEN BEIM BEHANDELNDEN ARZT
AUGENUNTERSUCHUNG
Rezepte – besonders geeignet für Menschen mit Diabetes


Vorsorgen durch gesunden Lebensstil

  • Ausgewogene Ernährung
  • Körperliche Bewegung
  • Gute medizinische Betreuung
  • Übernahme von Selbstverantwortung
  • Soziale Kontakte


Reduzieren Sie fettreiche Nahrung. Versteckte Fette in Wurst, Fleisch, Fertigsaucen, Torten etc. belasten den Stoffwechsel. Bevorzugen Sie mediterrane Küche mit Olivenöl, Gemüse, Fisch, Meerestieren, Pasta, Reis, zuckerarmes Obst usw. Ernähren Sie sich abwechslungsreich. Ziel ist es, das Normalgewicht zu erreichen oder zu erhalten.

Minimalisieren Sie den Alkoholkonsum, stellen Sie Rauchen ein. Die körperliche Bewegung ist der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit. Bewegung steigert den Muskeltonus, macht fit, verbrennt Kalorien, reduziert das Körperfett und den Blutzuckerspiegel. Bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein - jede noch so kleine Bewegung zählt.

Führen Sie einen regelmässigen Selbsttest durch. Gute medizinische Betreuung zu suchen ist Eigenverantwortung. Melden Sie sich zur Diabetikerschulung - bei Ihrem niedergelassenen Arzt oder bei AVOS.


Warum ist die richtige Ernährung bei Diabetes mellitus so wichtig?

Diabetes ist eine Erkrankung des Zuckerstoffwechsels, bei der die Blutzuckerwerte erhöht sind. Der Blutzuckerspiegel ist durch unsere Ernährung beeinflussbar. Deshalb ist es wichtig, dass Sie wissen, was Sie als Diabetiker essen sollen.

Die aktuellen Ernährungsempfehlungen für Diabetiker entsprechen im Grunde den Richtlinien einer abwechslungsreichen, vollwertigen Mischkost, wie sie allen Menschen empfohlen wird. Was im Groben bedeutet, reichlich Flüssigkeitszufuhr, betont pflanzliche Kost und weniger tierische Lebensmittel.

Viele Diabetiker, vor allem ältere Betroffene, leben leider noch immer im Glauben eine „Diabetesdiät“ einhalten zu müssen, in welcher es vor allem darum geht Kohlenhydrate zu vermeiden. Die unglückliche Bezeichnung „Zuckerkrankheit“ unterstützt diese veralterte These bis heute. Dabei wäre wohl eine Umbenennung auf „Fettkrankheit“ treffender, nimmt doch der Diabetes Typ 2 seinen Ausgang im Übergewicht und der Insulinresistenz. Somit muss der therapeutische Ansatz immer in der Gewichtsreduktion (bzw. dem Vermeiden einer weiteren Gewichtszunahme) liegen.

Nach heutigem Wissensstand ist ein Kohlenhydratanteil von 45 – 60 % der täglichen Gesamtenergie für Diabetiker unumstritten positiv. In der Praxis wird oft nicht einmal die untere Empfehlungsgrenze erreicht. Wesentlich ist hierbei die Art der Kohlenhydrate. In der Beratung wird ein reichlicher Verzehr von Gemüse, frischem Obst, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreideprodukten empfohlen, da eine hohe Ballaststoffaufnahme konform geht mit niedrigeren HbA1c-Werten. Besonders ein hoher Gemüseverzehr bringt Vorteile für die Blutzuckerkontrolle. Das Motto „fünf mal am Tag Obst und Gemüse“ sichert auch maßgeblich die Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

In den letzten Jahren ist der „Glykämische Index“ wieder stark in Mode geraten. Zu beachten ist jedoch, dass sich dieser nur auf ein isoliertes Lebensmittel, nicht aber auf die Blutzuckerwirkung einer Mahlzeit bezieht, denn auch der Eiweiß- und Fettanteil beeinflussen die Resorptionsgeschwindigkeit eines Kohlenhydrates. Man weiß seit Jahren, dass eine moderate Aufnahme von Zucker bis zu 10 % des Gesamtenergiebedarfes (ca. 30 – 50 g) keine Verschlechterung der Blutzuckereinstellung zur Folge hat, wenn diese nicht isoliert (z.B. durch Getränke) sondern im Rahmen einer ballaststoffreichen Mahlzeit erfolgt.

Für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ist weiters eine Verringerung der Fettaufnahme (25 – 35 % der Gesamtenergie) maßgeblich. Die hohe Rate an koronaren Herzerkrankungen bei Diabetikern rechtfertigt nachdrücklich die Empfehlung, gesättigte Fettsäuren so weit als möglich zu reduzieren (< 8 – 10 % der Gesamtenergie) und einfach ungesättigte Fettsäuren (v. a. Raps- u. Olivenöl) und n-3-Fettsäuren (v. a. Seefisch) vermehrt zu konsumieren (10 – 20 % der Gesamtenergie). Somit ist der Verzicht auf Pflanzenöle beim Kochen völlig kontraproduktiv. Wesentlich ist die Auswahl von fettarmen Fleisch-, Wurst-, Käse- und Milchprodukten und die Begrenzung der Menge zugunsten von ballaststoffreichen Kohlenhydratquellen.
Eine betont pflanzliche Kost hilft zudem die empfohlene Kochsalzzufuhr von < 6g/Tag zu erreichen, was in der Behandlung der Hypertonie besondere Bedeutung erlangt. Nicht zu vergessen ist der meist massiv unterschätzte Fettanteil in Süßigkeiten und Mehlspeisen, der großteils auf das Konto der gesättigten Fettsäuren geht (siehe Tabelle 1). Im Zuge dessen ist anzumerken, dass spezielle Diabetikerprodukte nicht mehr zeitgemäß und empfehlenswert sind. Zum Einen ist der Fettgehalt dieser Produkte meist höher als in herkömmlichen und zum Anderen kann der hohe Fruchtzuckeranteil durchaus zu einem Triglyzeridanstieg und zu gastrointestinalen Beschwerden führen.
In der Regel bedeutet eine Änderung des Lebensstils immer auch das Aufgeben vieler liebgewordenen („ungesunden“) Gewohnheiten, was eine professionelle Unterstützung rechtfertigt.

Gewichtsreduktionsprogramme kombiniert mit vermehrter körperlicher Aktivität und den Erfordernissen angepasste Lebensstil Änderungen bei engen Kontakten zur Betreuungsperson sind in der Regel am erfolgreichsten. In kleinen Schritten zum aktiven Lebensstil, um kurzfristige Ziele und den langfristig gewünschten Therapieerfolg zu erreichen, lautet die Devise. Daher ist Geduld angesagt, für den betroffenen Diabetiker sowie für den behandelnden Arzt.

DA&EMB Monika Huber, Ernährungsmedizinische Beratung;
Univ.Doz. Dr Raimund Weitgasser, Univ.Klinik für Innere MedizinI


Regelmäßige Bewegung

„Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hart ...“
Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass Sport gut tut und man sich dabei wohl fühlt. Sport ist ein wunderbarer Ausgleich für Berufs- und Alltagsstress. Sie regenerieren sich nicht nur körperlich, wenn Puls und Atmung in Schwung kommen, auch Ihre Gedanken bekommen Flügel.
Bewegungsmangel ist eine der Hauptursachen für die Entstehung des Typ-2-Diabetes. Mit der Bewegung können Sie die Insulinresistenz durchbrechen und somit den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Aber auch andere Begleiterkrankungen wie Übergewicht, erhöhter Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte werden positiv beeinflusst, das Thromboserisiko wird reduziert und gleichzeitig Ihr Herz-Kreislauf-System trainiert.
Je regelmäßiger Sie sich bewegen, umso besser und desto größer ist der Effekt. Sie fühlen sich gesünder, bleiben gelenkig und kräftig.
Regelmäßige Bewegung fängt im Alltag an:

  • versuchen Sie, sich im Alltag so viel als möglich zu bewegen.
  • Gehen Sie öfter zu Fuß, oder radeln Sie, statt mit dem Auto zu fahren.
  • Treppen steigen, statt mit dem Lift zu fahren.
  • Täglich spazieren gehen tut besonders gut!

(Aus „Diagnose: Diabetes Typ 2“ vom Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen)


Fußpflege

Gut zu(m) Fuß - Tipps:
Warum ist Fußpflege für DiabetikerInnen besonders wichtig?

  • Hohe Blutzuckerwerte bewirken eine Veränderung an Gefäßen und Nerven. Die Folge sind Stoffwechselstörungen in den Nerven oder eine fortschreitende Gefäßverkalkung. Die Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu.
    Warum müssen die Füße regelmäßig untersucht werden?
  • Alle Störungen verlaufen anfänglich vollkommen schmerzlos. So kann sich über viele Jahre unerkannt ein diabetischer Fußschaden entwickeln.
    Wie oft müssen die Füße untersucht werden?
  • Kontrollieren Sie 1 x täglich Ihre Füße auf Veränderungen!
  • Gehen Sie 1 x monatlich zur Fußpflege! – Erkundigen Sie sich nach FußpflegerInnen mit der Zusatzausbildung „Der diabetische Fuß“
  • Machen Sie 1 x jährlich einen Fußcheck beim Arzt!

(Aus „Diagnose: Diabetes Typ 2“ vom Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen)


Selbstkontrolle

Blutzucker, Harnzucker, evtl. Gewicht, Fußinspektion und Blutdruckkontrolle sollen ständiger Bestandteil der Selbstkontrolle sein.
Warum?

  • Die Wirksamkeit Ihrer derzeitigen Behandlung kann überprüft werden.
  • Sie erhalten einen Überblick über ihre momentane Stoffwechsellage
  • Eine gewisse Selbständigkeit, Sicherheit und Unabhängigkeit im Alltag wird erreicht – Voraussetzung ist eine gute Schulung.
  • Sie können selbst sehr viel zu Ihrer Blutzuckereinstellung beitragen.
  • Sie können rechtzeitig auf Akutkomplikationen wie Unter-/Überzuckerung reagieren.
  • Spätfolgen an Gefäßen (Augen, Nieren, Nerven, Gehirn, Herz und Füße) können vermieden werden. Krankenstände und Krankenhausaufenthalte werden seltener.
  • Dadurch erhöht sich Ihre Lebensqualität enorm – und auch Ihre Lebenserwartung!

Was können Sie selbst kontrollieren?
- Harnzucker
- Harnazeton oder -keton
- Blutzucker
- Blutdruck
- Gewicht
- Füße

(Aus „Diagnose: Diabetes Typ 2“ vom Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen)


Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim behandelnden Arzt

Blutzuckerkontrollen
Ihr Blutzucker soll beim Arzt kontrolliert und besprochen werden. Dazu ist es unbedingt notwendig, Ihre eigenen Aufzeichnungen oder „Tagebücher“ mitzunehmen. Ihre gemessenen Werte zeigen den Verlauf im Alltag, wogegen die Kontrolle beim Arzt nur ein einzelner „Schnappschuss“ an diesem Tag ist.
Zur Sicherheit ist es auch sinnvoll, Ihr eigenes Messgerät regelmäßig im Labor zu vergleichen. Eventuelle Abweichungen können dadurch erkannt und geklärt werden.
Der HbA1c-Wert
Dies ist ein Langzeitwert, welcher eine sichere Aussage über die durchschnittliche Blutzuckereinstellung der letzten acht bis zwölf Wochen zulässt. Man kann ihn auch als „Blutzuckerlangzeitgedächtnis“ bezeichnen. Der HbA1c-Wert sollte drei- bis viermal im Jahr bestimmt werden.

(Aus „Diagnose: Diabetes Typ 2“ vom Verband Österreichischer DiabetesberaterInnen)


Diabetes und Augenkrankheiten

Menschen, die an Zuckerkrankheit leiden, weisen ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen des Auges auf. So besteht eine erhöhte Gefahr für das Auftreten von Doppelbildern oder für die frühzeitigere Entwicklung eines grauen Stares. Auch das Risiko an grünem Star (Glaukom) zu erkranken, ist etwas erhöht. Im besonderen können aber Veränderungen im Bereich der Netzhaut (diabetische Retinopathie) zu Sehverschlechterung und im schlimmsten Fall auch Erblindung führen. Diese durch Zuckerkrankheit bedingten Netzhautveränderungen stellen die eigentliche große Gefahr für Diabetiker dar. Sehverschlechterungen können aber - bei guter Blutzuckereinstellung und regelmäßigen augenärztlichen Kontrolluntersuchungen - in den meisten Fällen verhindert werden.

Netzhaut (Retina) – was ist das?
Die Netzhaut ist ein dünnes, lichtempfindliches Häutchen, das den Augenhintergrund auskleidet. Tritt Licht in das Auge ein, so wandelt die Retina diese Lichtsignale in Nervensignale um, die zum Gehirn weitergeleitet werden. Im Gehirn entsteht dann ein Bildeindruck. Die Netzhaut ist also ein Bestandteil des Auges, der für die Kommunikation Auge – Gehirn essentiell ist.

Wie kann Zuckerkrankheit zu Schäden der Netzhaut („diabetische Retinopathie“ führen?
Durch erhöhte Blutzuckerspiegel können Schädigungen im Bereich der kleinen und kleinsten Gefäße der Netzhaut des Auges auftreten. Es kommt zu Blutungen und dem Austritt von Flüssigkeit und Fetten aus den Blutgefäßen. Im fortgeschrittenen Stadium bilden sich neue – fragile – Gefäße aus (Proliferationen), die durch massive Blutungen zu Sehverschlechterungen führen können und auch ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Netzhautablösung in sich tragen.

Keine der im Rahmen einer diabetischen Retinopathie auftretenden Schädigungen kann durch eine Brille oder Kontaktlinse korrigiert werden – entscheidend sind einzig die frühzeitige gute Einstellung des Blutzuckers und die regelmäßigen augenärztlichen Kontrolluntersuchungen.

Wie sind die Symptome der diabetischen Retinopathie?
Tückischerweise hat die Erkrankung keine "Frühwarn-Symptome". Die betroffenen Patienten bemerken lange Zeit überhaupt keine Einschränkungen des Sehvermögens, die Erkrankung verursacht keine Schmerzen. Es können daher durchaus bereits ausgeprägtere Schädigungen der Netzhaut vorhanden sein, ohne das die betroffenen Menschen etwas davon bemerken würden. Erst bei ausgeprägten Veränderungen klagen die Patienten über verschwommenes Sehen, sowie Probleme beim Lesen und Autofahren. Manchmal werden auch dunkle, schwimmende Flecken als erste Symptome bemerkt.

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?
Bei der großen Mehrzahl von Diabetikern, die auf Grund diabetischer Netzhautveränderungen eine mehr oder weniger ausgeprägte Sehverschlechterung erleidet liegt die Ursache nicht in mangelnder Behandelbarkeit, sondern im viel zu späten Aufsuchen des Augenarztes durch den Patienten. Bei korrekter und rechtzeitiger Anwendung der heute zur Verfügung stehenden therapeutischen Möglichkeiten liegt das Risiko eines durch Zuckerkrankheit bedingten schweren Sehverlustes bei unter 5% - allerdings nur bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn.

Der wesentlichste Faktor in der Therapie der diabetischen Retinopathie ist die gute Einstellung des Blutzuckers, aber auch des Blutdruckes. Eine nachgewiesenermaßen erfolgreiche spezifische Behandlung der diabetischen Netzhautveränderungen mittels Medikamenten ist bis dato nicht verfügbar. Die augenärztliche Therapie besteht im wesentlichen – bei entsprechenden Veränderungen – in der Durchführung einer Lasertherapie. Allerdings kann durch eine solche in der Regel keine Besserung des Sehvermögens sondern nur eine Stabilisierung erreicht werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Behandlung rechtzeitig erfolgt. Dies bedingt die Wichtigkeit der regelmäßigen augenärztlichen Kontrolluntersuchungen von Diabetikern, die zumindest einmal jährlich erfolgen sollten.

Bei weit fortgeschrittenen Veränderungen oder wenn durch die Lasertherapie keine Stabilisierung möglich war, ist ein operativer Eingriff notwendig.

Dr. Robert Schneider, Augenabteilung
SALK, Salzburger Landeskliniken


Rezepte – besonders geeignet für Menschen mit Diabetes

Kürbiscremesuppe mit Brotcroutons (4 Portionen)
1/2 Stk. Zwiebel (50 g)
1 TL Rapsöl
1 TL Weizenmehl
1 l Gemüsebrühe
300 g Kürbis
1/8 l Halbfettmilch
Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie
2 Sch. Vollkorntoastbrot
Zwiebel in Öl glasig werden lassen, mit etwas Mehl stauben und mit Wasser aufgießen. Kürbis in Würfel schneiden und in der Suppe weich dünsten. Mit Gewürzen abschmecken. Milch dazugeben und die Suppe pürieren. Nochmals abschmecken und mit frischer Petersilie und im Rohr gerösteten Brotcroutons (ohne Fett) bestreut servieren.
Tipp: evt. können Sie das Mehl für die Bindung einsparen!
1 Portion = 79 kcal, 2 g Fett, 0,5 BE

Bunter Blattsalat mit Bratkartoffeln und Pilzen (4 Portionen)
1/2 Häupl Blattsalat
1/2 Häupl Lollo Rosso
200 g Vogerlsalat
300 g Pilze (nach Wahl)
1/2 Stk. Zwiebel gehackt
1 TL Rapsöl
560 g Kartoffeln (speckig)
2 EL Kürbiskernöl
Obstessig, Salz, Pfeffer, Kräuter, Süßstoff
Die Salate waschen, mischen und auf vier Hauptspeisenteller verteilen. Die Kartoffeln schälen, in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, etwas salzen und im Rohr auf Backpapier ohne Fett knusprig backen. Die Pilze säubern, grob schneiden und mit Zwiebel in Rapsöl sautieren.
Die warmen Kartoffelscheiben und Pilze auf dem Salat verteilen, mit Obstessigmarinade anrichten und mit Kürbiskernöl beträufeln.
1 Portion = 178 kcal, 7 g Fett, 2 BE

Kräuterfisch in der Folie mit Petersilkartoffeln (4 Portionen)

4 Stk. Fischfilets à 130 g (Dorsch, Zander, Saibling, ...)
100 g Zwiebel
250 g Champignons
1-2 EL Rapsöl
60 g Schlossdamer 35 % FiT
560 g Kartoffeln, Petersilie, Salz
Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Kräuter nach Belieben,
Knoblauch, Paprikapulver
Zwiebel nudelig schneiden u. in Öl anschwitzen. Blättrig geschnittene Champignons dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräuter würzen, dünsten. Fisch säubern, salzen und mit Zitrone beträufeln. Ein ausreichend großes Stück Alufolie mit etwas Öl bepinseln, Champignons darauf verteilen und den Fisch darauf legen. Alufolie schließen und den Fisch bei ca. 180° 10 min im Rohr garen. Danach die Folie wieder öffnen und geriebenen Käse und scharfen Paprika über den Fisch streuen. Noch kurz bei offener Folie gratinieren. Mit Petersilkartoffeln servieren.
1 Portion = 310 kcal, 7 g Fett, 2 BE

Gratiniertes Putenschnitzerl mit Gemüsereis (4 Portionen)
4 Stk. Putenschnitzel à 120 g
1 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer
400 g Blattspinat
1 TL Rapsöl
1/2 Stk. Zwiebel
Knoblauch, Salz
1 Stk. Mozarella (100g), Oregano
120 g Naturreis (roh), Salz, Nelken, Zwiebel
200 g Mischgemüse, Kräuter
Die Schnitzel klopfen, leicht salzen u. pfeffern und in einer beschichteten Pfanne beidseitig in wenig Öl anbraten. Die Zwiebel hacken und im Bratenfond anschwitzen. Blattspinat, Knoblauch, Salz und Pfeffer beigeben, kurz dünsten. Den Spinat auf die Schnitzerl verteilen, mit Mozarellascheiben belegen und mit Oregano bestreuen. Ca. 10 min im Rohr bei 200 °C überbacken.
Den Naturreis mit Nelken und Zwiebeln dünsten und erst zum Schluss salzen (sonst wird der Reis nicht weich). Die letzten 5-7 min. das Mischgemüse untermengen und mit dem Reis fertig dünsten. Tipp: Die Schnitzerl sind durch den Spinat sehr saftig, man kann auf die Sauce verzichten.
1 Portion = 374 kcal, 11 g Fett, 2 BE

Eierschwammerlsauce mit Vollkornknödel (4 Portionen)
600 g Eierschwammerl
2 Stk. Zwiebel
Knoblauch, Petersilie, Sz, Pf,
1 EL Pflanzenöl
1/2 l Gemüsebrühe
3 EL Sauerrahm (ca. 50 g)
1/8 l Halbfettmilch
1 EL Maizena (15 g)
210 g Vollkorntoastbrot
2 EL Weizenmehl (30 g)
1 TL Öl/Margarine
2 EL Zwiebel gehackt
1/8 l Halbfettmilch
1 Stk. Ei
Salz, Petersilie, Muskat
Pilze waschen, putzen, vierteln oder achteln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Öl glasig braten, Pilze zugeben und sautieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Kurz dünsten lassen. Sauerrahm, Milch und Maizena kalt verrühren und die Sauce damit binden. Nochmals abschmecken und zum Schluss reichlich frisch gehackte Petersilie untermischen.
Knödel: Vollkorntoastbrot (wichtig: einige Tage alt!) in Würfel schneiden. Zwiebel in Öl leicht anschwitzen und die Brotwürfel kurz mitrösten. Mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat und Petersilie abschmecken. Lauwarme Milch mit dem Ei versprudeln und mit der Brotmasse vermischen. Mit wenig Mehl binden und 15 min. ziehen lassen. 4 Knödel formen und in Salzwasser ca. 20 min. ziehen lassen, bzw. über Dampf garen.
1 Portion = 307 kcal, 9 g Fett, ca. 3 BE

Thunfischaufstrich (4 Portionen)
1/2 Pkg. Magertopfen (125 g)
3 EL Joghurt 1 % (50 g)
1 Dose Thunfisch naturelle
1/2 Stk. Zwiebel
50 g Zuckererbsen
Salz, Paprika, Pfeffer, Schnittlauch
Zwiebel fein hacken und mit Topfen und dem Joghurt verrühren. Thunfisch abtropfen lassen, mit einer Gabel zerdrücken und unter den Topfen mengen. Die Zuckererbsen (oder nach Belieben anderes Gemüse) untermischen. Schmackhaft mit Schnittlauch, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika und wenig Salz würzen. Dazu passt hervorragend saftiges Vollkornbrot und knackig frisches Gemüse!
1 Portion = 113 kcal, 6 g Fett, 0 BE

Schoko – Joghurt Creme (4 Portionen)
300 ml Halbfettmilch
25 g Schokopuddingpulver
1/8 l Joghurt 1 %
1 EL Weichselmarmelade
Fl. Süßstoff
Schokopudding bereiten und kalt stellen. Öfter umrühren, damit sich keine Haut bildet. Den kalten Pudding mit Joghurt glatt rühren, in Dessertschalen aufteilen und mit einem halben Teelöffel zuckerreduzierter Weichselmarmelade dekorieren.
1 Portion = 81 kcal, 2 g Fett, 1 BE

Himbeer-Mohntorte (12 Stück)
3 Stk. Eier
50 g Diät Margarine
20 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
5 Stk. Eiklar
60 g Zucker
2 EL Streusüße
130 g Mohn
70 g Nüsse gerieben
500 g Magertopfen
150 g Joghurt 1 %
4 BL Gelatine, Zitrone, Süßstoff
200 g Himbeeren TK
2 BL Gelatine
Dotter, Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eiklar mit Zucker und Streusüße steif schlagen. Mohn, Nüsse und Eischnee unter die Dottermasse heben. Die Masse in eine runde Tortenform (? 26 cm) füllen und bei 180 ° C ca. 25 min backen. Aus Topfen, Joghurt, flüssigem Süßstoff und Zitrone eine Creme bereiten und vier Blatt Gelatine (nach Anleitung) beigeben.
Himbeeren passieren, durch ein Sieb streifen und ebenfalls mit zwei Blatt Gelatine eindicken. Die Topfencreme auf den kalten Mohnkuchen geben und obenauf die überkühlte Himbeercreme streichen. Vor dem Anschneiden mind. 3 h im Kühlschrank kalt stellen.
1 Portion = 210 kcal, 13 g Fett, ca. 1 BE (0,8 BE)