Weihnachten und wieder ein paar Kilo drauf……

Kekse, Punsch und Glühwein und Weihnachtsfeiern sind verlockend. Genießen und Schlemmen ist die Devise.
Doch die böse Überraschung ist anschließend zu erkennen, wieder zeigt die Waage um einige Kilos mehr oder die mühsame Gewichtsabnahme von den letzten Monaten war umsonst. So mancher fühlt sich unwohl und hat ein ständiges Völlegefühl.
Sich während der Weihnachtszeit zu beherrschen ist nicht einfach, ständig sind Sie Verführungen ausgesetzt.
Weihnachtsgenüsse sind meist sehr üppig, sie enthalten viel Fett und Kalorien.

Hier einige Tipps der Deutschen Ernährungsgesellschaft um sich fit und wohl zu fühlen:

  • Stellen Sie Obst und Gemüse in den Mittelpunkt Ihrer Tagesernährung.
    Als Rohkost, kurz gegart oder als Saft liefert es uns Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
  • Starten Sie mit einem leichten Frühstück - Müsli mit frischem Obst oder frisch gepresster Orangensaft.
  • Planen Sie in Ihrem Festtagsmenü unbedingt einen frischen Salat ein. Rohkost oder Salat als Vorspeise bremst den Appetit und füllt den Magen.
  • Bereiten Sie die Speisen schonend zu. Verwenden Sie möglichst wenig Fett, verfeinern Sie die Speisen mit frischen Kräutern. Bevorzugen Sie magere
    Fleischsorten und planen Sie zur Abwechslung ein Fischgericht ein.
  • Wählen Sie leichte Dessert auf Joghurtbasis mit pürierten Beerenfrüchten oder frischen exotischen Früchten.
  • Als Cocktail für zwischendurch wählen Sie eine „Vitaminbombe“, alkoholfreie Fruchtsäfte aus Orangen, Zitronen, Grapefruit, Ananas mit Minze oder Melisse dekoriert.
  • Zum Nachmittagskaffe wählen Sie statt Obers- oder Buttercremetorte eine Obsttorte, damit können Sie Fettkalorien einsparen.
  • Laden Sie nach einem Festmahl zu einem Spaziergang ein. Flottes Gehen, laufen in frischer Luft bringt Sie in Schwung und bringt Ihnen Wohlbefinden und hält Ihre Figur fit.

Nähere Info:

Dipl. Diätassistentin Maria Benedikt
Tel. 0662/887588-0


Wickel gegen Verkühlungen


Bei Verkühlungen helfen immer richtig angelegte Wickel. Hier die beliebtesten, richtig angewandt:

Wadenwickel

Gegen Fieber – in kaltes Wasser getaucht - um die Unterschenkel

Brustwickel

Gegen Husten. Ein Leintuch wird in kaltes Wasser getaucht. Wenn der Husten krampfartig ist, warmes Wasser nehmen. Der lockere Wickel sollte von den Achselhöhlen bis zu den Rippenbögen reichen. Über das feuchte Tuch kommt auch hier ein trockenes Leintuch, darüber ein Wolltuch. Wenn nach etwa 90 Minuten der Schweiß ausbricht, wird der Wickel entfernt.

Halswickel

Gegen Verschleimung und geschwollene Lymphknoten. Ein Leintuch in kaltes Wasser legen, auswringen und um den Hals legen. Darüber ein trockenes Leintuch wickeln, das mit einem Wolltuch abgeschlossen wird. Der Wickel bleibt eine Stunde liegen und kann bis zu sechs Mal täglich angewendet werden.

Ein beliebtes Hausmittel gegen Hals- und Ohrenschmerzen sind die Zwiebelwickel:
Hierfür wird ein Tuch mit dem in der Pfanne erwärmten Zwiebel um Hals oder Ohren gewickelt.


WIE STÄRKE ICH MEIN IMMUNSYSTEM?

Nur ein einziges Niesen eines „Verschnupften“ – und schon ist eine Ladung Viren oder Bakterien zu uns unterwegs. Abgesehen von den lästigen Symptomen ist es ja nicht weiter tragisch, sich einmal Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen einzufangen. Erst wenn das öfter im Jahr geschieht und die Infekte nur langsam ausheilen, deutet das auf eine nachhaltig geschwächte Abwehr hin. Dann kann sich aus einem Husten eine chronische Bronchitis entwickeln und ein hartnäckiger Schnupfen in eine Nasenneben-höhlenentzündung übergehen. Die Erreger von Mandelentzündungen können sogar das Herz angreifen. Gründe genug für eine gute Vorbeugung!
Unser Immunsystem ist ein komplexes Gefüge aus verschiedenen Zelltypen, Botenstoffen, Antikörpern und Hormonen. Sowohl das unspezifische Immunsystem, dessen Fresszellen sofort auf Fremdstoffe losgehen, als auch das spezifische Immunsystem, das Eindringlinge mit speziell angefertigten Antikörpern lahm legt, reagieren auf eine Vielzahl von Signalen aus Hirn, Darm und Blut. Daraus ergibt sich, dass sich eine wirksame Abwehr trainieren lässt.

Die beste Erkältungsprophylaxe ergibt sich aus folgenden Punkten:

1. Ernährung:
Die Abwehr will gefüttert werden und zwar mit einer Vielfalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen aus Obst und Gemüse. Besonders Vitamin C ist das Anti-Erkältungs-Vitamin. Es befindet sich im Sauerkraut, Sanddornsaft, Zitrusfrüchten, Kiwis und Paprika.
Weitere Immunbooster sind die Mineralstoffe Zink und Selen, enthalten in Fisch, Fleisch, Eiern und Linsen. Und noch etwas können wir tun: Die Immunzellen in den Schleimhäuten der Nase und des Rachens sind effektiver, wenn die Schleimhäute feucht sind. Also viel trinken, mindestens 2 Liter am Tag in Form von Wasser und Kräutertees.
2. Bewegung:
Regelmäßiger Ausdauersport an der frischen Luft bringt die Immunzellen auf Trab.
3. Abhärten:
Kälte- und Wärmereize stärken sowohl die unspezifische Basisabwehr als auch das spezifische Immunsystem. Regelmäßige Saunagänge oder warm-kalte Wechselduschen aktivieren die Abwehrzellen und regen den Kreislauf an.
4. Psyche:
Psychischer Stress verursacht im Körper die Erhöhung von Stresshormonen wie Kortison und wirkt
so auf die Immunbotenstoffe. Also, wer gut drauf ist, hat eine stärkere Abwehr.

Übrigens: Um in den düsteren Monaten bei Laune zu bleiben, brauchen wir Licht (Sonne). Täglich ein Viertelstündchen im Freien kurbelt die Produktion von Glückshormonen an.

So gewappnet können wir den kalten, virenbelastenden Monaten ruhigen Gewissens entgegengehen und infektfrei die positiven Seiten dieser Monate (wie Schi fahren, snowboarden, Eis laufen ...) genießen.


WINTERZEIT- AUCH WENN´S KALT IST, BRAUCHEN WIR FRISCHE LUFT!

Im Winter, wenn das Thermometer Minusgrade anzeigt, zieht man sich gerne in warme, geheizte Räume zurück, um sich aufzuwärmen und behaglich zu fühlen. Umso mehr können sich daher aber auch ungünstige Raumklimabedingungen auswirken. Die Raumluft wird einerseits belastet durch körpereigene Faktoren, wie z.B. Wasserdampf, Kohlensäurebildung und Körpergerüche, andererseits aber auch durch Luftschadstoffe wie Zigarettenrauch, arbeitstechnisch bedingte Schadstoffe oder Abdampfungen von Materialien in Möbeln, Fußböden, Klebern etc. Durch die Heizung wird die Raumluft oft zusätzlich ausgetrocknet, gerade Schleimhäute und Bronchialsystem brauchen aber für ihre optimale Funktion auch ausreichend Feuchtigkeit.
In neueren Gebäuden ist der natürliche Luftaustausch durch dichte Fenster und Türen weitgehend unterbunden, sofern keine technischen Anlagen Belüftung und Klima regeln. Es muss daher aktiv gelüftet werden.
Verbrauchte Luft und Sauerstoffmangel führt zu Ermüdung, verminderter Konzentrationsfähigkeit, häufig auch zu Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden. Schadstoffbelastungen können auch gesundheits-gefährdende Ausmaße erreichen.

Als Faustregel für den Frischluftbedarf des Menschen in geschlossenen Räumen gilt: 30 m3 Frischluft pro Person und Stunde!

Was ist beim Lüften im Winter zu beachten?

  • Am besten ist die gleichzeitige Stoß- und Querlüftung.
    Dabei werden möglichst viele Fenster gleichzeitig ganz aufgemacht, idealerweise gegenüberliegend, je nach Größe des Raumes dauert der Luftaustausch ein bis fünf Minuten. Möbel und Wände bleiben so warm, nur die verbrauchte Luft wird ersetzt.
  • Vermeiden Sie gekippte Fenster, der Luftaustausch eines Raumes kann so bis zu einer Stunde dauern, es kommt zu großen Energieverlusten und Auskühlen des Raumes.
  • Lüften Sie kurz, aber mehrmals täglich.
    Auch morgens, um die nachts angestaute Luft zu erneuern, so kann der Tag gut beginnen!
  • Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Zugluft.
    Nutzen Sie kurze Arbeitsunterbrechungen zum Lüften und verlassen Sie währenddessen den Raum, kurze Gymnastikübungen während des Lüftens können Sie zusätzlich auflockern und bringen Sie wieder in Schwung.
  • Kalte trockene Luft kann die Atemwege reizen.
    Empfindliche Personen sollten auch auf ausreichend Luftfeuchtigkeit (als Zielwert gilt 40% relative Luftfeuchte) achten. Beim Kauf von Luftbefeuchtern lassen Sie sich eingehend von Fachkräften beraten, es gibt zahlreiche unterschiedliche Systeme mit Vor- und Nachteilen, auch bei der Wartung!