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Gesunde Zähne - gewusst wie! Gib Karies keine Chance!
Einfache Tipps für Ihre gesunden Zähne:
- Gesunde, ausgewogene, zuckerarme Ernährung:
Aus Zucker wird im Mund von den vorhandenen Kariesbakterien eine Säure
gebildet, die den Zahnschmelz zerstören kann. Deshalb: Wenn Zucker,
dann lieber viel auf einmal als wenig über den ganzen Tag verteilt!
- Regelmäßige Zahnpflege zu Hause und eine professionelle,
individuelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt.
Nehmen Sie eine Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf und abgerundeten
Borsten. Achten Sie auf eine effektive und systematische Zahnputztechnik,
um den täglich entstehenden Zahnbelag wirkungsvoll entfernen zu
können.
- Fluoridierungsmaßnahmen:
Fluoride machen den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säureangriffe.
- Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen:
Nur der Zahnarzt kann bereits kleinste Schäden erkennen und oft
mit minimalem Aufwand größere Schäden verhindern.
Xylithältiger ( Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff) Kaugummi unterstützt
die Erhaltung gesunder Zähne!
Karies ist eine ansteckende Infektionskrankheit und wird durch Bakterien,
die sich im Mund befinden, übertragen.
So werden die Kariesbakterien hauptsächlich weitergegeben:
- Abschlecken des Schnullers
- Vorkosten des Getränkes bzw. des Breies über Sauger bzw.
Löffel
- Durch einen Kuss (besonders während der Pubertät durch
hormonelle Umstellung)
Ein kranker (Milch) Zahn steckt auch alle anderen Zähne im Mund
an.
So bleiben Kinderzähne gesund
- Gewöhnen Sie Ihr Kind, vom ersten Milchzahn an, an eine regelmäßige
Zahnpflege.
- Der wichtigste Gegenstand für die Zahnpflege ist die Zahnbürste.
Achten Sie darauf, dass die Bürstenköpfe nicht zu groß
sind.
Sollte Ihr Kind die Zahnpasta noch verschlucken, so genügt auch
Wasser.
- Verwenden Sie fluoridhaltige Zahnpasta!
Erst mit Schuleintritt können Kinder die Zahnpflege selbständig
durchführen.
Reinigen Sie die Zähne nach.
- Helfen Sie Ihrem Kind folgendermaßen bei der Zahnpflege:
Bei kleineren Kindern
Sie sitzen, das Kind legt sich auf den Rücken, der Kopf liegt
in Ihrem Schoß. Wenn das Kind nun den Mund öffnet, können
Sie alle Zähne gut erreichen.
Bei größeren Kindern
Sie stehen hinter dem Kind beim Waschbecken, halten mit
der einen Hand leicht das Kinn des Kindes und nehmen die Zahnbürste
Ihres Kindes in die andere Hand. So können Sie die Bewegung ähnlich
wie in Ihrem eigenen Mund ausführen.
- Gehen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig zur professionellen
Mundhygiene beim Zahnarzt Ihres Vertrauens. Dort wird Ihnen und Ihrem
Kind genau gezeigt, wo die Stellen im Mund sind, denen Sie besondere
Aufmerksamkeit schenken sollten.
Der AVOS Gesundheitstipp für Sie:
Vorsicht bei zu exzessiven Zähne putzen!
Zu langes Schrubben beseitigt nicht automatisch mehr Bakterien!
Bislang hieß es immer: Je länger und fester geputzt wird,
desto mehr Bakterien werden entfernt.
Eine neue Studie belegt nun genau das Gegenteil. Britische Forscher fanden
heraus, dass ab einer Putzdauer von zwei Minuten nicht mehr Plaque entfernt
wird. Außerdem wird durch zu starken Druck Zahnfleisch und Zahnschmelz
verletzt, statt Bakterien weggebürstet.
Das Forscherteam in Newcastle kam zu dem Ergebnis, dass Bakterien bis
zu einem gewissen Punkt durch längere Putzdauer und stärkeren
Druck besser entfernt wurden. Über diesen Punkt hinaus hatte das
Verstärken des Drucks und das Verlängern der Putzdauer jedoch
keinen Effekt auf die Bakterien. Allerdings erhöhte sich ab diesem
Punkt das Risiko, Zahnschmelz und Zahnfleisch zu verletzen.
Die ideale Dauer liegt laut den Forschern bei zwei Minuten, der ideale
Druck bei 150 Gramm, etwa das Gewicht einer Orange.
Lassen Sie sich die richtige Technik von Ihrem Zahnarzt zeigen!
Vermeiden Sie festes Schrubben und verwenden Sie Zahnseide.
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