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Schulungen für Menschen mit Diabetes Typ II
Eine Bestandsaufnahme
Vorbemerkung
Im Rahmen einer Übung am Institut für
Kommunikationswissenschaften erhoben Studenten unter Leitung von Dr.
Thomas Diller unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen der
für ein derartiges Vorsorgeprojekt relevanten Personen bzw.
Institutionen.
Bei der Analyse wurde in Bezug auf die Schulungen
differenziert zwischen
Allgemeinheit
Betroffene
Interessierte
Bestehende
Angebote
Erkenntnisse
Wenngleich die Zielsetzung der Erhebungen primär die
Transparentmachung der unterschiedliche Sichtweisen und Interessen der
mit dem Thema "Schulungen für Menschen mit Diabetes Typ II"
befassten Personen/Institutionen war, so lassen sich aus dem Erfragten
der Studenten auch allgemeine Aussagen zur Problematik der Schulungen
im Bundesland Salzburg ableiten.
- Trotz hoher und weiter zunehmender Zahl an Menschen
mit Diabetes in Salzburg werden viel zu wenig Schulungen
durchgeführt und/oder in Anspruch genommen.
- Die Menschen haben über Diabetes eine grobe
Vorstellung, sie halten dieses Wissen für ausreichend.
Insbesondere das Wissen über die Spätschäden
von Diabetes ist jedoch nur eingeschränkt vorhanden; hier
lässt sich ein Zusammenhang zum geringen Problembewusstsein
betreffend der Erkrankung Diabetes vermuten.
- Schulungen sind im Bewusstsein der
Bevölkerung keine Vorsorgemaßnahme bzgl. Diabetes
und seiner Folgen.
- Für die Bevölkerung ist der
Hausarzt beim Thema Diabetes mit Abstand Ansprechpartner Nummer eins.
- Die Ärzte können ihrer
Schlüsselrolle nicht gerecht werden. Sie haben nur
beschränkt Zeit, sie weisen zu wenig zu Schulungen zu, sie
verharmlosen zum Teil die Erkrankung bzw. informieren nur sehr
eingeschränkt.
- Den Menschen fehlt es an Eigenverantwortlichkeit
bzgl. ihrer Gesundheit. Das wirkt sich gerade bei Schulungsprogrammen
negativ aus.
- Die Bedeutung des Ausbaus von Schulungsangeboten ist
allgemein anerkannt und wird unterstützt.
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