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SORGEN SIE VORDIE AUGENÄRZTLICHE UNTERSUCHUNG.Sehfehler wirken sich negativ auf die Sinnesempfindung und damit auf die allgemeine Entwicklung Ihres Kindes aus. Unerkannte Sehfehler können ohne Behandlung auch das Sehvermögen lebenslänglich beeinträchtigen. Schlechtes Sehen, wie z. B. Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit, wird von den Eltern kaum bemerkt. Nur krasse Fälle von Schielen oder Verdacht auf Blindheit werden registriert. Einseitiges schlechtes Sehen bleibt immer unentdeckt. LASSEN SIE IHR KIND SPÄTESTENS IM ALTER VON ZWEI JAHREN AUGENÄRZTLICH UNTERSUCHEN. Die augenärztlichen Untersuchungen sind für die Kinder keineswegs belastend: Zur genauen Untersuchung ist die Pupillenerweiterung unumgänglich. Sie wird durch das „Eintropfen” der Augen möglich. Dies ist für Ihr Kind nicht schmerzend. Der innere Augenmuskel entspannt sich und Ihr Augenarzt oder Ihre Augenärztin kann ohne Mitarbeit Ihres Kindes eine eventuelle Fehlsichtigkeit genauestens feststellen. Bitte denken Sie an die empfohlene Mutter-Kind-Pass-Untersuchung vom 22.–26. Lebensmonat bei Ihren Kinder- oder HausärztInnen! Vier bis sechs Prozent der Kinder in Österreich leiden unter einer Fehlsichtigkeit der Augen (Schielen). Jedes vierte Kleinkind ist kurz- oder weitsichtig. Etwa zwei von 10.000 Babys kommen mit einem grauen Star zur Welt. In den ersten Volksschulklassen benötigen schon sechs Prozent der Kinder Brillen. VOM ERSTEN „AUGENBLICK”. Wir lernen Laufen, wir lernen Sehen – durch ständiges Üben.
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