Therapeutische Frühförderung von Vorschulkindern
Ein Pilotprojekt im Tennengau

Ziele

Entwicklungsverzögerungen der sprachlichen, kognitiven, auditiven, motorischen und visuellen Leistungen beeinträchtigen das Leben eines Kindes sowohl im sozialen und familiären Umfeld als auch in der Schule.

Gerade der Schuleintritt in die Vorschule oder in die 1. Klasse Volksschule bedeutet für ein Kind einen großen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Viele neue Eindrücke und Aufgaben stürmen auf das Kind ein. Entwicklungsverzögerungen jeder Art sind für das Kind eine zusätzliche Belastung, die den (Schul-) Alltag schwer belasten. Als Folge davon kommt es oft zu außergewöhnlichem Verhalten des Kindes, wie Aggressionen, (Schul)-Ängste, Zurückgezogenheit, usw.

Mit Hilfe von Ergotherapie und Logopädie im Vorschulalter können Entwicklungsverzögerungen zum Teil noch vor Schuleintritt bearbeitet und somit eine positive Entwicklung des Kindes gefördert werden.

Therapie

Folgende Schritte führen zur Therapie :

  • entsprechende Diagnose lt. ICD 10 bei der 5-Jahresuntersuchung durch den Kinderarzt/die Kinderärztin
  • Zuweisung mittels AVOS - Überweisungsblatt durch den Kinderarzt/die Kinderärztin (Formular zum Download)
  • der Selbstbehalt beträgt Euro 10.- je Therapie (Ausnahme soziale Indikation)

Therapie Verlauf:

  • die TherapeutInnen nehmen telefonisch Kontakt zur Terminvereinbarung auf
  • vereinbarte Termine müssen eingehalten werden oder spätestens 24 Stunden vorher abgesagt werden
  • die Therapie einheit dauert 50 Minuten
  • es werden 20 Einheiten angeboten

 

Therapie Erfolg

  • laufende Fort- und Weiterbildung der TherapeutInnen
  • interdisziplinärer Austausch
  • kontinuierliche Therapie zeiten
  • Mitarbeit der Eltern (zu Hause üben!)

 

Ärztlicher Projektleiter:

Dr. Ernst Wenger

 

AVOS - Ansprechpartnerin:

Sabine Stadler (Ergotherapeutin)

Bereichsleiterin Sozialmedizin
0662/887588-19