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Eltern als Botschafter - für KindersicherheitNeues Salzburger Projekt zur UnfallverhütungFachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendchirurgie betonen immer wieder, dass viel zu viele unnötige Unfälle passieren. Alljährlich sind das tausende Kinder und Jugendliche, denen Leid und Schmerzen erspart blieben, wenn diese Unglücksfälle weniger schwer ausfallen oder gar verhindert würden.
Diese Überlegungen waren für Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie Salzburg, die Grundlage, um in Zusammenarbeit mit AVOS – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin Salzburg, ein Projekt zur nachhaltigen Unfallverhütung zu entwickeln. Unfälle sind keine Schicksalshaften Ereignisse, Unfälle haben eine Ursache und können deswegen auch verhindert werden. Um weitere Kinderunfälle zu verhindern und über effektive Unfallverhütungsmaßnahmen zu informieren, startet e an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendchirurgie in Salzburg das vom Gesundheitsressort des Landes Salzburg finanzierte Unfallverhütungsprojekt „Eltern als Botschafter – für Kindersicherheit“. In persönlichen Gesprächen und auf freiwilliger Basis beraten ExpertInnen die Eltern, deren Kinder sich nach einem Unfall in stationärer Behandlung befinden. Gemeinsam beleuchten sie speziell die Risikofaktoren innerhalb der Familie / des Freizeitverhaltens , und wie die Gefahren verringert bzw. verhindert werden können. Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade nach einem Unfallereignis die Akzeptanz von Unfallverhütungstipps besonders hoch ist. Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung der Eltern für diese Thematik und Stärkung der Eigenverantwortung bei der Unfallprävention. In weiteren Schritten werden schließlich Eltern zu BotschafterInnen/MultiplikatorInnen für Kindersicherheit in ihrem eigenen Umfeld (Kindergarten, Schule, Familie, Freunde,…) und tragen somit die Informationen aus dem Krankenhaus hinaus. OA Dr. Jan Bauer und Dr. Monika Bauer, arbeiten im Team von Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl an diesem Projekt mit. Dr. Monika Bauer führt die Beratungsgespräche, beantwortet alle Fragen und gibt wertvolle Tipps, einfach umsetzbar in der täglichen Praxis: Die Angaben der Eltern über den Unfallhergang werden darüber hinaus (anonymisiert) in einer Unfalldatenbank der Universitätsklinik für Kinder und Jugendchirurgie erfasst und für die Entwicklung von Unfallverhütungsmaßnahmen verwendet. ÄRZTLICHE LEITUNG: Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie Salzburg AVOS – ANSPRECHPARTNERIN:
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