SAG ES !! Salzburg Gesunde Schulen

Bei diesem engagierten Projekt – unterstützt vom Gesundheitsressort des Landes und dem Fonds Gesundes Österreich - soll das Wohlbefinden und der Gesundheitszustand von Lehrern und Schülern in Salzburger Hauptschulen verbessert werden. Um möglichst nachhaltige Veränderungen zu bewirken, wurden Lehrer, Schüler, Eltern, Schulpersonal und Schularzt in das Projekt miteinbezogen.

Viele Salzburger Schulen haben sich für dieses Projekt interessiert, leider konnten aus budgetären Gründen nur vier Hauptschulen ausgewählt werden: Die HS Maxglan 1, die HS Schlossstrasse, die HS Kuchl, die HS Uttendorf.

Befragung zum Thema Gesundheit

Um eine Grundlage für positive Veränderungen an den einzelnen Schulen zu schaffen, wurde mit einer Befragung von Lehrern und Schülern gestartet. 85 Lehrer und 860 Schüler gaben dabei wichtige Informationen. Die ersten Auswertungen weisen bereits auf nötige gesundheitsfördernde Projekte an den Schulen hin. Auffallend sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land - in den Schulen am Land scheint es weniger Beschwerden zu geben. Bedenklich stimmen auch Angaben zum Sportkonsum der Schüler in der Stadt: Beinahe ein Drittel der Befragten betreibt überhaupt keinen Sport.


Die ersten Veränderungen

An allen Hauptschulen bildeten sich Arbeitsgruppen Gesundheit. In diesen Gruppen sind Lehrer, Eltern, Schulärzte und Mitglieder von AVOS vertreten; bei bestimmten Sitzungen, wie zur Gestaltung der Pausenräume, auch Schüler.

Besonders beliebt sind in allen Schulen bedürfnisorientierte Lehrer-Fortbildungen, z.B. sehr viele zum Thema „Stressbewältigung“.
Stress und Leistungsdruck sind - sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern - den Umfragen zufolge ein wichtiges Thema. Viele Schüler haben Konzentrationsprobleme, leiden unter Entwicklungsdefiziten und haben manchmal im sozialen Miteinander weniger Kompetenz.

An Lehrer werden immer häufiger Erziehungsaufgaben delegiert. Die räumliche Gestaltung vieler Schulen trägt nicht gerade zum Wohlbefinden bei, an vielen Schulen sind keine Pausenräume vorhanden, die sowohl Möglichkeiten für Aktivitäten als auch für Entspannung bieten.


avos-Ansprechpartnerin:

Mag. Angelika Bukovski (Gesundheitsförderung in Schulen)